Auf in die Ferien

Die Vorfreude ist riesig! Endlich Urlaub mit der Familie. Während man sich bei anderen Transportmöglichkeiten – wie Flugzeug oder Bahn – mit dem Gepäck zurückhalten muss, bietet ein Auto viel mehr Möglichkeiten.

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Ob Sonnenschirm, Extraklamotten, Spielsachen, Koffer oder Fahrräder – am liebsten will alles mitgenommen werden. Doch hier gilt Vorsicht. Nur weil genug Platz ist, die Dinge im Auto bis unter die Decke zu stapeln, sollte es nicht getan werden. Lose Gegenstände können bei Vollbremsungen oder Unfällen zu gefährlichen Geschossen werden, die Scheiben zertrümmern und Menschen schwer verletzen oder gar töten.


Auf was man unter anderem beim Packen für eine sichere Fahrt achten sollte:

  • Keine schweren Gegenstände auf der Hutablage verstauen.
    • Generell gilt: schwere Gegenstände weiter unten verstauen – im Fußbereich oder Kofferraum.
  • Gegenstände nicht frei im Kofferraum stehen lassen, sondern immer an festen Flächen wie der Rücksitzbank platzieren und möglichst mit einem Gurt sichern.
  • Sitze nur umklappen, wenn es absolut erforderlich ist, da sie auch als schützende Wände dienen.
  • Rücksitzlehne durch diagonal geschlossene Gurte unterstützen, wenn dort niemand sitzt.
  • Im besten Fall das Gepäck mit einem Spanngurt sichern oder, wenn möglich, mit den Autogurten.
  • Nicht vergessen: Auch bei einem vollgepackten Auto müssen Erste-Hilfe-Koffer, Warnweste und Warndreieck immer griffbereit sein!



Reisen macht Spaß


„Wann sind wir endlich daaa?“ Eine Lieblingsfrage, die vor allem dann gestellt wird, wenn es gerade langweilig wird oder man eine Pause braucht. Nicht nur für „Pippi-Pausen“, sondern auch für Bewegung und Picknick sollte bei einer Reise mit Kindern ausreichend Zeit eingeplant werden.

Der Urlaub ist etwas Besonderes! Je mehr die Fahrt in den Urlaub zelebriert wird, umso eher freuen sich auch die Kinder darauf. Zusätzliche Anreize können geschaffen werden, indem zum Beispiel etwas erlaubt wird, was sonst im Alltag nicht so gerne gesehen wird: ob Lieblingssandwich mit Ketchup oder Comics, hier kann das Kind selbst befragt werden. Dennoch sollte bei aller Entscheidungsfreiheit ein gesundes Maß beibehalten werden. Gute Ernährung stillt auch auf Fahrten in den Urlaub länger den Hunger.


Wie macht eine Fahrt in den Urlaub Spaß? Hier ein paar Tipps:

  • Ratespiele
    Nicht nur für Kinder lustig, sondern auch für das eigene Gedächtnis eine prima Übung. Von „Ich packe meinen Koffer und nehme mit…“ zu „Ich sehe was, was Du nicht siehst“ gibt es eine Reihe von Spielen, welche die Kinder bei Laune halten.

  • Hörspiele
    Seit Generationen bekannt und noch immer beliebt – gerade auch auf langen Autofahrten. Die Wahl der Hörspiele sollte sich dem Alter Ihres Kindes anpassen und vielfältig sein. Sie entscheiden ganz individuell, ob Sie das Hörspiel über die Audioanlage Ihres Autos abspielen möchten oder Ihr Kind auf einem MP3-Player spannende Geschichten hört. Als besonderes Highlight lassen sich zu vielen Hörspielen passende Spielzeuge erwerben, die für zusätzlichen Spaß auf der Rückbank sorgen.

  • Malspiele / Rätselhefte
    Mit Malbüchern und Stiften können Ihre Kinder zu wahren Künstlern der Rückbank werden. Diese Unterhaltungsmöglichkeit empfiehlt sich für Kinder aller Altersklassen und bietet eine kreative Selbstbeschäftigung. Damit Ihre Kinder die Stifte nicht zur Neugestaltung des Autos nutzen, sollten Sie jedoch vorab klare Regeln absprechen, wo gemalt werden darf. Die Malbücher lassen sich idealerweise sogar mit Hörspielen verknüpfen. Eine perfekte Alternative sind auch kleine Rätselbücher. Diese sind für verschiedene Altersklassen erhältlich und sorgen auch an einem verregneten Urlaubstag für Rätselspaß.

  • Der richtige Sitz mit der richtigen Einstellung
    Damit sich die kleinen Passagiere auf der Fahrt rundum wohlfühlen, darf natürlich auch der richtige Sitz nicht fehlen –  er sollte nicht nur sicher, sondern auch richtig bequem sein. Wenn sich Ihr Kind in "seinem" Sitz wohlfühlt, gute Sicht und Bewegungsfreiheit hat, steigt das Stimmungsbarometer garantiert. Dabei müssen die Gurte gut an den Kindern anliegen, um sicheren Schutz zu gewährleisten. Eine Faustregel ist dabei, dass nur eine Handfläche zwischen Gurt und Körper passen darf – dieser kleine Spielraum sorgt zudem dazu, dass sich die Kinder nicht zu eingeschränkt fühlen.

  • Die richtige Temperatur
    Nach Angaben des ADAC sollte das Thermometer im Fahrzeug am besten 21 bis 23 Grad anzeigen. Schließlich macht Hitze das Fahren beschwerlich und kann sogar die Gesundheit beeinträchtigen. Doch an besonders heißen Tagen neigen viele Autofahrer dazu, die Temperatur gleich dauerhaft unter 20 Grad abzusenken. Das ist nicht sinnvoll – weder für den Fahrer, noch für die Kinder. Denn eine kühlere Temperatur kann Erkältungen fördern, und bei starkem Einsatz der Klimaanlage wird die Luft trocken.

    • Steht das Auto länger in der Sonne ist es ratsam, einen Sonnenschutz an den Scheiben anzubringen, um so zumindest die ärgste Hitze draußen zu halten.

    • Wird der Wagen im Schatten abgestellt ist zu berücksichtigen, dass die Sonne bei längerem Aufenthalt wandert, und dass ihre Strahlen irgendwann doch die Kabine aufheizen. Auch aus diesem Grunde dürfen Kinder und auch Tiere nie im Auto allein gelassen werden.

    • Beim Einsteigen in ein stark erhitztes Fahrzeug heißt es: kurz alle Türen öffnen. Danach werden Fenster und Schiebedach geschlossen und der Umluft-Schalter betätigt, weil so die Raumluft am schnellsten abkühlt.

Reisen – aber familienfreundlich

Der Ferienkalender ist studiert, der Urlaub eingereicht – damit steht dem perfekten Ferienvergnügen nichts mehr im Wege. Nur, wohin soll es in den Urlaub mit der Familie gehen?

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Wenn es der erste Urlaub mit einem Kind ist, hilft die Fragestellung: Was braucht das Kind bzw. was ist gut für mein Kind? Die Urlaubsplanung wird sich mit dieser Fragestellung automatisch zu einem kindgerechten Urlaub entwickeln. Man kann sich auch selbst fragen, welche Urlaube man als Kind als besonders schön in Erinnerung behalten hat.

 

Diese Fragen können helfen, den richtigen Urlaubsort zu finden:

 

  • Hat mein Kind die Chance, sich in einer neuen Umgebung einzuleben?
    Die Frage zielt auf die Länge des Anfahrtsweges und die Dauer des Urlaubs ab. Je länger man sich an dem Urlaubsort aufhält, desto besser kann man sich dort auch einleben.

  • Gibt es gleichaltrige Spielgefährten?
    Diese Informationen kann man meist vor einer Buchung beim Aufenthaltsort – ob Hotel oder Campingplatz – erfragen. Denn nichts ist langweiliger als ein Urlaub ohne Spielkameraden.

  • Bietet der Urlaubsort größtmögliche Freiheit und Sicherheit?
    Gerade wenn viel Zeit an einem Ort verbracht wird (z.B. in einem Hotel), sollte im Vorhinein auch die Lage überprüft werden: Ist in der Nähe eine große Straße, die das Kind gefährden könnte?

  • Bietet der Urlaub meinem Kind etwas Neues?
    Urlaub ist nicht nur ein Ort der Entspannung, sondern gibt Impulse zur Weiterentwicklung bei Erwachsenen und Kindern. Gerade für Kinder ist dabei spannend, was es zu Hause nicht gibt, beispielsweise Berge zum Klettern oder Meer zum Schwimmen. Auch sind Bauernhöfe mit ihren unterschiedlichen Tieren ein besonderer Urlaubsort.

  • Darf mein Kind am Urlaubsort auch Kind sein?
    Ein Ort, an dem Kinder nicht willkommen sind, sorgt bei Familien nur für unnötige Frustration. Bei einem Hotel sollte ein Spielplatz vorhanden und das Unterhaltungsprogramm auch auf die Bedürfnisse der Kleinen zugeschnitten sein.

  • Gibt es in der Nähe des Urlaubsortes eine medizinische Versorgung?
    Egal ob bei kleinen oder großen Wehwehchen: Medizinische Versorgung sollte in jedem Fall schnell erreichbar sein. Das macht den Urlaub sorgenfrei.

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