Von der Produktion in den Laden

Bevor ein Kinderwagen, Kinderstuhl, Babyflasche oder ein anderes Produkt für Kinder für den Verkauf zugelassen wird, muss es einen langen Weg zurücklegen. Jedes Produkt wird nach europäischen Sicherheitsnormen überprüft und getestet. Zum Beispiel sind die sicherheitstechnischen Anforderungen und Prüfverfahren für Kinderwagen nach der DIN EN 1888 „Transportmittel auf Rädern für Kinder“ festgelegt. Die Norm EN 71 beschreibt die Sicherheit von Spielzeug und legt Anforderungen und Prüfverfahren für die Migration bestimmter chemischer Elemente aus einem Material fest.

Bereits vor dem Produktstart lassen die Hersteller nach einschlägigen Sicherheitsnormen und anderen rechtlichen Anforderungen chemische Tests durchführen, um sicherzustellen, dass in den Materialien keine Schwermetalle, Phthalate, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), zinnorganische Stoffe oder schädliche Farbstoffe enthalten sind. Diese chemischen Tests werden bei kompetenten, unabhängigen Laboratorien und Instituten wie zum Beispiel dem TÜV, Bureau Veritas, Intertek oder der SGS-Gruppe, in Auftrag gegeben. Auch die laufende Produktion wird überwacht und es werden weitere chemische Tests durchgeführt.Allgemeine ProduktsicherheitsrichtlinienJedes Produkt, das in der EU verkauft wird, muss den nationalen Sicherheitsrichtlinien genügen, in denen jedes EU-Land die Allgemeinen Produktsicherheitsrichtlinien (General Product Safety Directive) umgesetzt hat. Jedes Produkt im Geltungsbereich dieser Richtlinien muss sicher sein. Ein Hersteller beweist die Gebrauchssicherheit eines Produktes, indem dieses den von der EU anerkannten europäischen Sicherheitsstandards entspricht. Dies sind zum Beispiel die Norm EN 1888 für Buggys oder die Norm EN 1273 für den Baby-Lauflernwagen bzw. weitere nationale und internationale Standards und Empfehlungen der Europäischen Kommission sowie Verhaltenskodices (Code of Conducts), die sich Hersteller basierend auf dem aktuellen Stand der Technik und den Sicherheitserwartungen der Kunden selbst auferlegt haben.


Wenn ein Produkt als unsicher eingeschätzt wird, da es die geforderten Standards nicht erfüllt oder eine offensichtliche Verletzungsgefahr, die nicht in den Normen festgelegt ist, in sich birgt, macht sich der Hersteller eines Verstoßes gegen die Richtlinien schuldig. Das entsprechende Produkt wird sofort vom europäischen Markt genommen und den Behörden aller Mitgliedsstaaten gemeldet.

Kontaktieren Sie uns

Sie haben Fragen, Anregungen oder Wünsche?
Sie möchten bei unseren Botschafter-Programm
teilnehmen? Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!

Folgen Sie uns

Nehmen Sie am Dialog auf unseren Social Media Plattformen teil. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Impressum / Datenschutz© 2017 Sponsored by Bundesverband Deutscher Kinderausstattungs-Hersteller e.V. (BDKH)