Expertenbeirat

Unser Expertenbeirat unterstützt die Initiative mit seinem Wissen rund um Kindersicherheit. Mit an Bord sind Kinderärzte aus Deutschland und Amerika, Universitätsprofessoren, die auf Themen der Unfallforschung und Fahrzeugsicherheit spezialisiert sind, Experten aus der Automobilindustrie sowie DEKRA mit Fokus auf Sicherheit im Verkehr, bei der Arbeit und zu Hause.
 

Natalie Deubler

Natalie Deubler

Als neuestes Mitglied begrüßt die Initiative in ihrem Expertenteam Natalie Deubler. Die Wirtschaftschemikerin ist seit 2011 bei DEKRA im Labor für Umwelt- und Produktanalytik tätig. In ihrer Position als Produktmanagerin für den Bereich Konsumgüter berät sie vorrangig Kunden von DEKRA bei chemischen Produktprüfungen.

 

Von der Formulierung konkreter Produktanforderungen über Verpackungsspezifikationen bis hin zur chemischen Prüfung unterstützt sie über alle Stufen einer Produkteinführung hinweg, klärt rund um Standards und Regularien auf und erarbeitet gemeinsam mit den Herstellern Maßnahmen im Falle von Grenzwertüberschreitungen oder anderen Auffälligkeiten. Ob Kindersitz, Kinderwagen oder Trinkflasche, Natalie Deubler weiß, worauf es bei der Markteinführung von Kinderprodukten ankommt.

 

DEKRA ist in Deutschland die größte und weltweit eine der führenden Prüfgesellschaften. Mit qualifizierten und unabhängigen Expertendienstleistungen arbeiten sie für die Sicherheit im Verkehr, bei der Arbeit und zu Hause. Das Portfolio reicht von Fahrzeugprüfungen über Sicherheitsberatung sowie die Prüfung und Zertifizierung von Produkten und Systemen bis zu Schulungsangeboten.

Erfahren Sie mehr über Natalie Deubler und ihre Bemühungen für mehr Sicherheit im Interview.

 

Dr. Jan Zeibig

Dr. Jan Zeibig

Als  Geschäftsführer der “Aktion Kinder-Unfallhilfe e.V.” liegt dem Rechtsanwalt Dr. Jan Zeibig (48) Kindersicherheit besonders am Herzen. Die „Aktion Kinder-Unfallhilfe“ unterstützt Kinder und Jugendliche nach einem Verkehrsunfall und fördert außerdem Maßnahmen zur Unfallverhütung. Die Spendengelder werden dabei effektiv eingesetzt: So wurden bereits unter anderem 80.000 „Tote Winkel“-Aufkleber für Autos in Deutschland sowie 25.000 reflektierende Sicherheitskragen für Kindergärten kostenfrei verteilt. Zudem zeichnet die „Aktion Kinder-Unfallhilfe“ mit ihrem Präventionspreis „Der Rote Ritter“ seit 2010 alle zwei Jahre Ideen und Projekte aus, die helfen, Unfälle von Kindern und Jugendlichen im Straßenverkehr zu vermeiden.

Die die gesamten Verwaltungskosten des Vereins von der KRAVAG-Versicherung getragen werden, fließt jeder gespendete Euro ohne Abzug  in die geförderten Projekte.

 

Erfahren Sie im Interview mit Dr. Zeibig, wie die Aktion Kinder-Unfallhilfe verunglückten Kindern hilft und warum er die Initiative "Kleine Helden leben sicher" unterstützt. 

 

 

Dr.-Ing. Lars Hannawald

Dr.-Ing. Lars Hannawald

Seit 2011 ist Dr.-Ing. Lars Hannawald neben Prof. Dr. med. Hans Zwipp Geschäftsführer der Verkehrsunfallforschung an der TU Dresden GmbH (VUFO GmbH) und untersucht Verkehrsunfälle mit Personenschaden.

Die VUFO GmbH ist nicht nur als Forschungsinstitut tätig, sondern hat sich als Entwicklungsdienstleiter und Bildungseinrichtung etabliert. Es werden Seminare für Ingenieure, Ärzte und allgemein Interessierte angeboten. Studenten können den Masterstudiengang Fahrzeug-Sicherheit und Verkehrsunfallforschung absolvieren. Zudem lehrt Dr.-Ing. Hannawald „Unfallanalytik“ an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTW). Er hat an der TU Dresden studiert, war anschließend langjähriger wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kraftfahrzeug- und Antriebstechnik und promovierte im Fach Fahrzeugtechnik.

Dr.-Ing. Hannawald ist verheiratet und hat 5 Kinder im Alter von 4 bis 14 Jahren.

 

Erfahren Sie mehr über Dr. Hannawald und seine Erfahrungen zu Unfällen und Kindersicherheit im Interview

 

 

Professor Dr. med. Peter Biberthaler

Professor Dr. med. Peter Biberthaler

Prof. Dr. med. Peter Biberthaler kennt sich mit Unfallverletzungen aus: Als Direktor der Klinik und Poliklinik für Unfallchirurgie am Klinikum rechts der Isar in München liegen seine Arbeitsschwerpunkte im Bereich  der Schwerstverletztenversorgung (Polytrauma, Notfallmedizin) sowie in der Versorgung von Verletzungen der oberen Extremitäten.

Nach seinem Medizin-Studium an der Ludwigs-Maximilians-Universität in München und Auslandsaufenthalten startete Prof. Dr. Biberthaler seine berufliche Laufbahn als Chirurg. 2003 spezialisierte er sich dann auf die Unfallchirurgie und rundete seine Ausbildung 2007 mit dem Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie ab.

Prof. Biberthaler engagiert sich für verschiedene wissenschaftliche Aktivitäten: So unterstützt er Kooperationsprojekte mit international renommierten Universitäten und vertritt den neu geschaffenen W3-Lehrstuhl für Unfallchirurgie an der Technischen Universität München. Darüber hinaus unterstützt Prof. Biberthaler verschiedene Organisationen und Arbeitsgemeinschaften wie beispielsweise die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie, Academy of Orthopaedic Surgeons (AAOS) sowie die Société Internationale de Chirurgie Orthopédique et de Traumatologie (SICOT). Weiterhin ist er Präsident der ARTOF (Association for the Rational Treatment Of Fractures), einer britischen non-profit Traumagesellschaft. Weiterhin ist er Präsidiumsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Endoprothetik (AE).

 

Lesen Sie die Tipps zur Kindersicherheit von Dr. Biberthaler im Interview

 

 

PD Dr. med. Dirk W. Sommerfeldt

PD Dr. med. Dirk W. Sommerfeldt

Als leitender Arzt der Abteilung für Kinder- und Jugendtraumatologie des Altonaer Kinderkrankenhauses kennt sich Dr. med. Sommerfeldt bei Verletzungen von Kindern bestens aus. Als Facharzt für Chirurgie wählte er seinen Schwerpunkt im Bereich Unfallchirurgie und ist zudem noch Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie.

Dr. Sommerfeldt ist Sektionsleiter der Sektion Kindertraumatologie der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) und unterstützt in diesem Rahmen die Initiative. Die DGU übernimmt eine Führungsrolle bei der Verantwortung und interdisziplinären Behandlung von Unfallverletzten. Als medizinische Fachgesellschaft bildet sie den Zusammenschluss aller Ärzte, die sich in Deutschland mit Unfallfolgen in Klinik, Praxis und Forschung befassen und fördert durch den wissenschaftlichen Austausch die Unfallchirurgie. 

Nach internationalen Ausbildungsaufenthalten unter anderem an der State University of New York habilitierte er zum Thema „Das verletzte Kind“. Im August 2004 wurde Dr. Sommerfeldt zunächst stellvertretender Leiter, in 2006 dann Leiter der neugeschaffenen Abteilung für Kindertraumatologie am Altonaer Kinderkrankenhaus. Sein Interesse gilt dabei der Kinderhandtraumatologie sowie der operativen Behandlung von Verletzungen und Folgeschäden im Bereich des Ellenbogens. Ein weiteres Forschungsinteresse besteht im Bereich der Psychotraumatologie nach Schädel-Hirn-Trauma.

Weiterhin stellen Lehraufgaben und Buchprojekte einen Teil seiner Tätigkeit dar. So erhielt Dr. Sommerfeldt jeweils einen hochdotierten Lehrpreis des UKE für "herausragende Leistungen in der Lehre in der operativen Medizin" im Jahr 2005 und 2006 und ist Autor des Buches „Das kindliche Polytrauma“ und Herausgeber der "Praxis der Kinder- und Jugendtraumatologie".

Unterstützt werden von ihm auch verschiedene Organisationen wie unter anderem die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie, Vereinigung für Kinderorthopädie, AO Alumni Association (AOAA) sowie American Society for Bone and Mineral Research. Weiterhin ist er Dozent im Postgraduiertenstudiengang Master of Medical Education (MME-D). 

 

Erfahren Sie im Interview, welche Tipps Dr. Sommerfeldt Eltern gibt und welche Art von Verletzungen bei Kindern durch Autounfälle auftreten können. 

 

 

Mark R. Zonfrillo, MD, MSCE

Mark R. Zonfrillo, MD, MSCE

Dr. Mark Zonfrillo lebt und arbeitet in Rhode Island. Dort ist er Notfallmediziner und außerordentlicher Professor für Pädiatrie am Hasbro Kinderkrankenhaus und der Alpert Medical School der Brown University in Providence, Rhode Island.

 

Dr. Zonfrillo befasst sich in seiner Arbeit vor allem mit den Risikofaktoren bei Verkehrsunfällen, mit Gehirnerschütterungen und Schädel-Hirn-Traumas sowie anderen schweren Verletzungen bei Kindern. Seine Forschungen werden von staatlichen Einrichtungen wie dem National Institute of Health finanziell unterstützt. Darüber hinaus betätigt sich Dr. Zonfrillo in diversen Organisationen und Verbänden wie dem Council for Injury, Violence and Poison Prevention of the American Academy of Pediatrics und der Association for the Advancement of Automotive Medicine.


Dr. Zonfrillo promovierte an der Brown Medical School. Außerdem hält er einen Mastertitel (Master of Science) in klinischer Epidemiologie von der Perelman School of Medicine Center for Clinical Epidemiology and Biostatics an der Universität von Pennsylvania. 

 

Erfahren Sie mehr über Dr. Zonfrillo und seine Meinung zu Kindersicherheit im Interview

 

 

Lotta Jakobsson, PhD

Lotta Jakobsson, PHD

Lotta Jakobsson (PhD) ist technische Leiterin für den Bereich Sicherheit bei Volvo und forscht seit über 20 Jahren auf dem Gebiet der Fahrzeugsicherheit und der Biomechanik mit dem Ziel, das Auto für Kinder und Erwachsene sicherer zu machen.

Nach ihrem Maschinenbaustudium an der Technischen Universität Chalmers in Göteborg kam sie 1989 zu Volvo. Heute ist sie neben ihrer Position als Technische Leiterin Sicherheit bei Volvo außerdem Lehrbeauftragte an der Technischen Universität Chalmers in Göteborg. Das  ermöglicht es ihr, Praxis und Produktion optimal mit der Forschung zu verbinden, so dass beide Seiten profitieren.

Lotta Jakobsson ist international bekannt für ihre Expertise auf dem Gebiet Kindersicherheit im Auto und eine der wenigen global anerkannten Experten für Autokindersitze.

 

Erfahren Sie im Interview mit Lotta Jakobsson, warum sie rückwärtsgerichtete Kindersitze empfiehlt. 

Professor Dietmar Otte

Professor Dietmar Otte

Als Leiter der Unfallforschung der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) erforscht Professor Otte das Unfallgeschehen am Unglücksort und sammelt Daten, die die aktive Unfallprävention unterstützen. Durch die erhobenen Daten werden wertvolle Erkenntnisse aus aktuellen Unfällen gesammelt und Rückschlüsse für die Verbesserung der Verkehrssicherheit gezogen. 

Professor Otte blickt auf langjährige Erfahrung in diesem Bereich zurück: Seit 1978 zunächst als wissenschaftlicher Assistent vom Institut für Fahrzeugtechnik der Technischen Universität Berlin und seit 1985 als Leiter des Instituts für Verkehrsunfallforschung an der Medizinischen Hochschule Hannover. Sein Unfallforscher-Team bestehend aus Technikern, Medizinern und Psychologen dokumentiert im Auftrag der Bundesanstalt für Straßenwesen Unfälle mit Personenschaden in der Region Hannover. Gemeinsam mit einem weiteren Team in Dresden liefern diese Daten in eine Datenbank GIDAS (German In-Depth-Accident-Study), mit der wissenschaftliche und industrielle Nutzung zur Erhöhung der Verkehrssicherheit in Deutschland, aber auch Europa und der ganzen Welt möglich wird.  

Für seine Verdienste der Verkehrssicherheit wurde Professor Otte im Jahr 2010 mit dem „Goldenen Dieselring“ des Verbands der Motorjournalisten (VdM) ausgezeichnet. Diese als eine Art Nobelpreis bezeichnete  Auszeichnung wurde erteilt für die von ihm erarbeitete Methodik von Erhebungen am Unfallort und den Aufbau einer internationalen Datenbank „German In-Depth-Accident-Study" (GIDAS), deren Daten und Ergebnisse er weltweit zur Verbesserung der Verkehrssicherheit vermittelte.

 

Mehr Einblicke in die Arbeit seiner Unfallforschung gibt Professor Otte im Interview und erklärt, wie Eltern die Risiken für ihre Kinder minimieren können. 

 

 

Dr. med. Wolfram Hell

Dr. med. Wolfram Hell

Dr. med. Wolfram Hell ist Bereichsleiter der Biomechanik, Unfallforschung und Anthropologie des Instituts für Rechtsmedizin der Ludwig-Maximilian-Universität München. Er untersucht als Mediziner und Unfallforscher das Unfallgeschehen im Straßenverkehr. 

 

Unfall für Unfall sammelt er technische Daten und Unfallspuren, analysiert den Unfallvorgang sowie die Verletzungen und Todesursachen von Insassen im Auto, auch mit Kindern. Diese Daten werden in einer Datenbank gesammelt, die dazu dienen soll, Verkehrsunfälle zu reduzieren. Die Daten unterstützten auch die Automobilindustrie und Hersteller von Kindersitzen dabei, sichere und fortschrittliche Produkte zu entwickeln.  

 

Dr. Hell hat Medizin studiert und ist im Vorstand des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) und der GMTTB Gesellschaft für Medizinische und Technische Traumabiomechanik. Er unterstützt die Hannelore Kohl Stiftung ZNS sowie die Stiftung MyHandicap die Unfallopfer betreuen. Sein Ziel ist „Vision Zero“: Die Anzahl von Verkehrstoten auf deutschen Straßen fast auf null zu reduzieren. 

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