Botschafter

Wer kann besser aus dem wahren Leben berichten als Eltern? Unsere Botschafter teilen ihre Erfahrungen und geben Tipps zur Kindersicherheit aus ihrem Alltag.

Lesen Sie hier weiter und lernen Sie die Botschafter kennen.

 

 

Uli Wittmann, kinderoutdoor

Uli Wittmann, kinderoutdoor

Uli Wittmann, Gründer des Blogs Kinderoutdoor

 

Uli Wittmann ist Redakteur und freier Autor und schreibt auf seinem Blog Kinderoutdoor über Aktivitäten mit Kindern im Freien. Er ist begeisterter Bergsteiger, Paddler und Pfadfinder und hat diese Leidenschaft auch an seine Kinder weitergegeben, mit denen er viel draußen unternimmt. Auf seinem Blog schreibt Uli regelmäßig über ihre gemeinsamen Abenteuer, testet Outdoor-Ausrüstung für Kinder und gibt Tipps für einen schönen Outdoor-Urlaub für Familien. Neben seinen anderen Wanderbüchern ist in diesem Jahr „Die schönsten Wanderungen mit Kindern von Hütte zu Hütte“ erschienen. In einem Interview verrät uns Uli, was er an solchen Urlauben toll findet und warum man auf die Sicherheit der kleinen Abenteurer besonders achten muss.

 

Warum unterstützt Du die Initiative „Kleine Helden leben sicher“?

 

Überall lauern im Alltag Gefahren für Kinder, und die Kleinen sind in ihrem Risikobewusstsein noch nicht so weit entwickelt, um zu wissen, was für sie gefährlich ist. Egal, wo ich mit meinen Kindern unterwegs bin – am Klettersteig, beim Radfahren, beim Skifahren oder im Kanu: Sicherheit geht vor! Die Alternative zu einem Schutzhelm ist, das Risiko eines Unfalles mit schwerwiegenden Folgen für die Kinder einzugehen, und das ist nicht zu vertreten. Wichtig ist mir, in allen Bereichen ein Vorbild für die Kinder zu sein. Wenn ich von den Kindern verlange, dass sie einen Helm oder eine Schwimmweste tragen, dann können sie das auch von mir fordern. 

 

Seit wann bloggst Du?

 

Seit zwei Jahren. 


Wie bist Du auf die Idee für Deinen Blog gekommen?

 

Mein Wissen als Vater, Pfadfinder, Bergsteiger und vielseitiger Sportler möchte ich gerne weitergeben. Da bietet sich ein Blog an. 

 

Du bist ja selbst Vater und mit Deinen Kindern auch viel mit dem Auto unterwegs. Hast Du Tipps für Eltern, wenn es um die Sicherheit von Kindern im Auto geht?

 

Wer am Autosteuer sitzt und abgelenkt ist, weil die Kinder ihr Terror-Programm starten, begeht Fehler. Auf der Autobahn ist es so schon öfter zu Unfällen gekommen. Deshalb müssen Eltern aktiv gegen Langeweile bei der Autofahrt vorgehen. Packt ein Notfallset mit Spielen ein, die auch fürs Auto geeignet sind, Malstifte, Schmierpapier und Bücher. Keine Alternative ist es für mich, die Kinder stundenlang mit Filmen ruhig zu stellen. Wer sechs Jahre alt ist und auf dem Autorücksitz nach Italien fährt, muss nicht an einem Stück die Trilogie „Der Herr der Ringe“ gesehen haben. 

 

Wichtig sind auch Pausen bei längeren Autofahrten. Der Fahrer kommt so wieder zu mehr Sauerstoff, die Kinder können herumspringen, und die Stimmung hebt sich wieder. Manchmal befreien sich die Kinder wie eingeschnürte Fakire von den Gurten ihrer Sitze. Hier ist es sinnvoll, immer wieder nachzuprüfen, ob die kleinen Mitfahrer optimal gesichert sind. Immer wieder sehe ich, dass die Kindersitze zu groß („Da wächst das Kind schon noch hinein!“) oder zu klein sind („Besser ein zu kleiner Sitz als gar keiner!“). Hier sparen manche Eltern am absolut falschen Ende. 

 

Und außerhalb des Autos: Hast Du allgemeine Sicherheitstipps, die Eltern beachten sollten, z.B. bei Outdoor-Aktivitäten?

 

Der italienische Extrembergsteiger Simone Moro sagte zu mir in einem Interview: Ich gehe kein sinnloses Risiko ein. Das rate ich allen, die sich in den Bergen bewegen. Vermeidet überflüssiges Risiko. Bleibt auf den Wegen, das schont die Natur und schnell hat man sich in den Bergen verstiegen. Wichtig ist auch die Ausrüstung! Wer sich mangelhaft ausgestattet in ein Kanu setzt, mit einem notdürftig zusammengestellten Set am Klettersteig einklinkt, mit Sandalen in hochalpinen Regionen herumstolpert oder einem zu alten Seil zum Klettern geht, braucht sich über Unfälle nicht wundern. Manche Outdoor-Aktivitäten wie das Klettersteiggehen, Paddeln, Kanufahren oder Mountainbiken sehen auf den ersten Blick einfach aus, sind es aber nicht. Bevor es mit den Kindern an so eine Aktion geht: Üben, üben und nochmals üben. Wichtig ist zu wissen, wie man sich selbst und die Kinder sichert. Der Deutsche Alpenverein oder Bergschulen bieten entsprechende Kurse an. 

 

Frida Petersen, der kleine muc²

Frida Petersen, der kleine muc²

Frida Petersen, Autorin des Blogs der kleine muc²

 

Früher war Frida Petersen eine Karrierefrau, wohnte in einer großen Stadt, fuhr ein schickes Auto und ging abends gerne in Restaurants aus. Heute ist sie Mutter von Zwillingen, wohnt in einem Haus mit Garten und Blick auf den See in der Nähe der Berge, fährt ein Familienauto und geht kaum noch in Restaurants – aber sie ist mit ihrem neuen Leben sehr glücklich. Sie berichtet auf ihrem Blog aus dem Familien-Alltag, über das Leben mit ihren Zwillingen und über all die kleinen und großen Dinge, die sie zusammen mit ihrer Familie jeden Tag erlebt. 

 

Warum unterstützt Du die Initiative „Kleine Helden leben sicher“?

 

Über Sicherheit im Straßenverkehr macht man sich erst wirklich Gedanken, wenn man Kinder hat. Sicher, die üblichen Vorsichtsmaßnahmen trifft man auch ohne Kinder, und dass Anschnallen und Rücksichtnahme dazugehören, ist klar. Was aber der kleinste Aufprall für eine Wucht bedeuten kann, habe ich erst begriffen, als ich meine Kinder aus der Klinik nach Hause gefahren habe. Sie wogen beide knapp 2.000 Gramm und waren so winzig, so zerbrechlich in ihren Sitzschalen. Seit dem Tag fahre ich anders Auto. Und sehe auch die anderen Verkehrsteilnehmer mit anderen Augen. Die Initiative „Kleine Helden leben sicher“ fördert das Verständnis für die Wichtigkeit der Sicherheit im und um das Auto herum, hoffentlich nicht nur bei den Eltern, sondern bei allen. 

 

Seit wann bloggst Du?

 

Ich blogge seit Februar 2012, täglich, mal kurz, mal ausführlich, mal persönlich, mal allgemein, mal mit und mal ohne Fotos.

 

Wie bist Du auf die Idee für Deinen Blog gekommen?

 

Mein Blog begann als Kinderwunschblog, als Eigentherapiemaßnahme während einer Kinderwunschtherapie. Dann wurde er zu einem Schwangerschaftsblog, dann zu einem Zwillingsblog, und nun sind wir seit Dezember 2012 ein Familienblog.

 

Als Mutter von Zwillingen hast Du mit dem Thema Kindersicherheit viel zu tun. Wenn ihr im Auto unterwegs seid, wie sicherst Du Deine Kinder?

 

Wir haben uns, nachdem die rückwärtsgerichteten Babyschalen zu klein wurden, für Kindersitze mit ISOFIX entschieden. Schon die Babyschalen vorher hatten einen ISOFIX Adapter, fester kann man einen Sitz nicht im Auto montieren. Die neuen Sitze sind zwar teuer, halten aber lange. Man kann sie bis 36kg verwenden, d.h. bis ca. 12 Jahre. So lohnt sich die Investition. Wir fahren einen VW-Multivan, der die Möglichkeit bietet, die Kinder auch jetzt noch rückwärts fahren zu lassen, da man die mittleren Sitze drehen kann. Solange sie das einigermaßen mitmachen, sichert sie das nochmal zusätzlich.

 

Manche Eltern beschweren sich, dass ihre Kinder nicht gern in einem Kindersitz sitzen würden. Habt ihr dieses Problem auch und wenn ja, wie löst ihr es? 

 

Kekse, Würstchen, Lego-Duplo. Davon abgesehen steht ‚gerne’ oder ‚nicht gerne’ beim Im Kindersitz sitzen nicht zur Diskussion. Ich glaube, meine Kinder würden sich auch sehr gerne aus dem dritten Stock aus dem Fenster abseilen, dürfen sie aber trotzdem nicht. Und sie möchten auch nicht sonderlich gerne Zähne putzen, müssen sie aber trotzdem. Es gibt Dinge, die sind unabdinglich, und wenn man ihnen das ein paar mal deutlich erklärt hat und zeigt, dass es hier keine Diskussion gibt, akzeptieren sie das in der Regel auch sehr gut. 

MamiTilli

MamiTilli

MamiTilli, Gründerin des Blogs MamiTilli

Als berufstätige Mama meistert MamiTilli jeden Tag die Herausforderung, den Familien-Alltag zu organisieren: Wie bei anderen Eltern klappt es manchmal besser und manchmal weniger gut, doch selbst bei Chaos berichtet sie mit viel Liebe und Humor. MamiTilli ist eine leidenschaftliche Freizeit-Näherin und findet immer wieder mal Zeit, für ihre kleine Tochter ein schönes Röckchen zu nähen.

Warum unterstützt Du die Initiative „Kleine Helden leben sicher“?

Als Erwachsene haben wir die Pflicht, unsere kleinen Helden sicher durchs Leben zu begleiten. Aufklärung, Beratung und das Bewusstmachen von Gefahren ohne unnötige Ängste zu schüren – das ist mir dabei wichtig! Ich hoffe, mit meinen Erfahrungen dazu beitragen zu können und wünsche mir auch selber viele Infos zum Thema „Sicherheit“. 

Seit wann bloggst Du?

Seit Dezember 2013. 

Wie bist Du auf die Idee für Deinen Blog gekommen?

Als Mutter wird man im Internet überhäuft mit Tipps, Ratschlägen und Empfehlungen. Ich wollte unsere Sicht auf den Alltag mit einem kleinen Kind, den Sinn und Unsinn mancher Anschaffungen und meine kreativen Projekte zeigen. Es gibt viele tolle Blogs, es macht Spaß sie zu entdecken, sich auszutauschen und zu vernetzen.

Als Mutter einer kleinen Tochter hast Du mit dem Thema Kindersicherheit viel zu tun. Wenn ihr im Auto unterwegs seid, wie sicherst Du Dein Kind?

Wir haben zwei Autositze – je einen für Mamas und einen für Papas Auto. So lange es ging, saß unsere Kleine in der Babyschale und ist dann auf einen Sitz in Fahrtrichtung gewechselt. 

Ihr seid ja viel unterwegs. Hast Du allgemeine Sicherheitstipps, die Eltern beachten sollten, z.B. bei langen Auto-Reisen?

Anschnallen ist bei uns natürlich Pflicht! Selbst, wenn die Strecke nur 100 Meter beträgt, gibt es keine Ausnahme! Auch in der Hektik des Alltags achten wir stets darauf, die Gurte ordentlich einzustellen und überprüfen regelmäßig den Zustand und die optimale Befestigung des Autositzes. 

Außerdem lassen wir keine größeren Gegenstände lose auf der Rücksitzbank liegen – denn diese können bei einem Unfall gefährlich werden. Daher ist auch der Kofferraum durch ein stabiles Gepäcknetz abgetrennt.

Aber auch durch unser eigenes Verhalten können wir erheblich zur Sicherheit beitragen: Geschwindigkeit, fehlende Konzentration, Abstand halten, dem Wetter angepasste Reifen – Kindersicherheit hört nicht beim richtigen Autositz auf!

Evi, aefflynS – to go

Evi, aefflynS – to go

Evi, Gründerin des Blogs aefflynS – to go

Evi ist Mama eines kleinen Jungen und eine kreative Näherin. Sie macht gern Sport und ist sehr viel unterwegs, am liebsten mit der Familie und mit Freunden in der Natur. Außer Tipps und Tricks aus dem Alltag einer Mama bietet sie auf ihrem Blog Tutorials rund ums Basteln und Nähen. Durch ihren Beruf als Sozialpädagogin an einer Oberschule und der Tätigkeit in der offenen Kinder- und Jugendarbeit kommt sie häufig mit dem Thema Kindersicherheit in Berührung. Immer wieder stellt sie fest, dass sich Eltern unsicher und auch unzureichend informiert fühlen, da sie oft nicht wissen, wo sie übersichtliche Informationen zu dieser Thematik finden können.

Warum unterstützt Du die Initiative „Kleine Helden leben sicher“?

Erst einmal finde ich es großartig, dass ich die Möglichkeit bekomme, auf meinem kleinen, feinen Blog eine solche Form von Bildungsarbeit leisten zu können. Die Sicherheit unserer Kinder im Straßenverkehr ist ein wichtiges und ernstzunehmendes Thema, gerade weil im Zuge der Technik die Autos immer schneller werden und mittlerweile ein Teil unseres hektischen Alltages sind. Über das Thema Nähen erreiche ich viele junge Mamas, die Tipps dankbar annehmen, und natürlich freue ich mich auch selbst darauf, dazuzulernen! 

 

Seit wann bloggst Du?

Am 18.09.2013 schrieb ich meinen ersten Blogeintrag auf aefflyns.blogspot.de – ich kann mich erinnern, dass ich total aufgeregt war :) Seitdem blogge ich meist zwei Mal die Woche, schreibe über die Erlebnisse des Mamaseins, erstelle Tutorials für kreative Werkeleien und habe bereits 2 Free-Books online gestellt (Knotenmütze 'MiniMop' und Stoffmixhose 'MiniBix). Zusätzlich findet man mich bei Facebook www.facebook.com/aefflyns und Instagram instagram.com/aefflyn.

Wie bist Du auf die Idee für Deinen Blog gekommen?

Der eigentliche Impuls dafür war das Mamawerden und das damit verbundene Stöbern in verschiedensten, wunderschönen Mamablogs. Ich entdeckte sehr tolle Klamottchen und Stoffe, und es war der perfekte Zeitpunkt, meine funkelnagelneue Nähmaschine, die seit 7 Jahren vor sich hin verstaubte, in Betrieb zu nehmen. Um für mich eine kleine Erinnerung zu schaffen und meinem Genähten eine Plattform zu geben, begann ich das Bloggen. Ich wollte gern meine Ideen mit anderen teilen und habe in den letzten Monaten sehr nette Bekanntschaften gemacht und liebe Kontakte geknüpft. Ich fühle mich wohl in einer kreativen Community, mit ganz viel Energie, Engagement und Herz!


Als Mutter eines kleinen Sohnes hast Du mit dem Thema Kindersicherheit viel zu tun. Wenn ihr im Auto unterwegs seid, wie sicherst Du Dein Kind?

Wir haben unseren Mini, bis er 15 Monate alt war, auf der Rücksitzbank in der Babyschale transportiert. Dann haben wir uns lange mit dem Thema Kindersitze befasst, uns mit den Begriffen ISOFIX, Fangkörper, Reboarder usw. herumgeschlagen und uns mit zahlreichen Testberichten auseinander gesetzt. Letztendlich haben wir uns für einen Sitz entschieden, mit dem wir bisher ganz zufrieden sind. :)


Ihr seid ja viel unterwegs. Hast Du allgemeine Sicherheitstipps, die Eltern beachten sollten, z.B. bei langen Auto-Reisen?

Ganz wichtig finde ich, dass nichts auf der Hutablage transportiert werden sollte und allgemein das Gepäck sicher verstaut ist. Außerdem fährt man als Autofahrer am sichersten, wenn das Kind ruhig und zufrieden ist. Deshalb sollte man sich gut überlegen, was man für die Unterhaltung der Kleinen mitnehmen könnte. Dazu gehört Reiseproviant, Bücher, CDs bzw. Spielsachen, die dem Alter des Kindes angepasst sind. Wichtig ist auch, für genügend Pausen und 'Auslauf' zu sorgen. Ein kurzer Sprint und frische Luft an der Raststätte tut gut.

Sven, dads finest

Sven, dads finest

Sven, Autor des Blogs Dads finest

Einen etwas anderen Elternblog führt Sven mit Dads finest. Bei ihm geht es weniger um den Familienalltag mit Kindern, als vielmehr um die Themen Medien und Technik für Familien. Als Medienfachwirt interessiert er sich für Medien und den gesellschaftlichem Umgang damit und informiert Eltern über neue Entwicklungen, gibt Tipps und steigert das Bewusstsein für Medienkompetenz. Zusammen mit seiner Frau Vivi führt er außerdem den Familienblog KIDDIN mit einer vollen Portion Eltern-Wahnsinn, Stress und Liebe.

Warum unterstützt Du die Initiative „Kleine Helden leben sicher“?

Die Sicherheit der eigenen Kinder zu gewährleisten sollte im Normalfall allen Eltern im Blut liegen, jedoch weiß ich, dass manchmal aus reiner Unwissenheit in bestimmten Situationen die Sicherheit des Nachwuchses aufs Spiel gesetzt wird. So zum Beispiel beim Thema Kindersitz. Manchmal muss es schnell gehen, dann nimmt das Kind halt kurz auf dem Beifahrersitz Platz anstatt auf seinem Kindersitz. Die Fahrt dauert ja nicht lang, was soll schon passieren? An dieser Stelle setzt die Initiative „Kleine Helden leben sicher“ an. Sie klärt auf und schärft das Bewusstsein, um auch in solchen Situationen im Sinne der Sicherheit und nicht der Bequemlichkeit die richtige Entscheidung zu treffen. Das muss unbedingt unterstützt werden.


Seit wann bloggst Du?

Meinen Blog Dads finest betreibe ich seit diesem Sommer, also noch nicht allzu lange.

Wie bist Du auf die Idee für Deinen Blog gekommen?

Die Idee ist hauptsächlich meiner Frau zu verdanken. Sie wollte einen eigenen Blog starten und kam darauf, dass wir auch zusammen einen Familien-Blog betreiben könnten, denn so etwas ist neu und wir wollten ausprobieren, wie es ankommt. So wurde das Projekt KIDDIN geboren. Da lag es dann nah, dass auch ich noch mit meinem eigenen Blog starte. Dort sollte es sich zuerst eigentlich nur um Technik für Familien drehen, doch es kristallisierte sich schnell heraus, dass ich mit dem Thema „Vermittlung von Medienkompetenz“ enorm positive Resonanz bekam, denn dieses Thema wird in Deutschland nach wie vor stiefmütterlich behandelt, obwohl es im Zeitalter der Digitalisierung keinen Weg daran vorbei gibt.


Als Vater von einem Kind hast Du mit dem Thema Kindersicherheit viel zu tun. Wenn Ihr im Auto unterwegs seid, wie sicherst Du Dein Kind?

Grundsätzlich im Kindersitz mit ISOFIX. Da gibt es keine Kompromisse oder Ausnahmen.


Manche Eltern beschweren sich, dass ihre Kinder nicht gern in einem Kindersitz sitzen würden. Habt ihr dieses Problem auch, und wenn ja, wie löst ihr es? 

Wir hatten mal das Problem, dass sich unser Kind während der Fahrt aus dem Sitz gezwängt hat. Da half nichts anderes, als dass sich jemand dazu setzen musste, um aufzupassen. Zum Glück werden Kinder größer, und damit hat sich das Problem von selbst erledigt. Aber die Beschwerden werden sicher bald wieder kommen. Dann schauen wir, was wir machen.

Mine, mimi-erdbeer

Mine, mimi-erdbeer

Mine, Autorin des Blogs mimi-erdbeer.de

Familie Erdbeer berichtet auf ihrem Blog mimi-erdbeer über das Leben zu dritt. Mutter Mine und Tochter Mia zeigen, was sie basteln, kochen, shoppen und zusammen unternehmen. Mine erzählt über ihre Urlaubreisen und gibt Eltern Tipps für DIY. Ob Malen, Basteln oder Nähen – auf dem Blog werden viele kreative Anregungen für die Freizeitgestaltung mit den Kleinen gegeben. 

Warum unterstützt Du die Initiative „Kleine Helden leben sicher“?

Ich finde die Sicherheit im Straßenverkehr generell sehr wichtig, egal ob beim Autofahren, im Fahrradsitz oder wenn die Kinder selbst z.B. Laufrad fahren. Auch wir lernen immer noch etwas dazu und gerne möchte ich auch andere Eltern (oder gar Großeltern) mit aufklären und informieren. Es ist sehr wichtig, dass die Sicherheit der Kinder im Straßenverkehr gegeben ist und richtig unterstützt wird. 

Seit wann bloggst Du?

Ich blogge seit Juli 2012.

Wie bist Du auf die Idee für Deinen Blog gekommen?

Angefangen hat es eigentlich damals mit meinem kleinen Handmade-Shop. Ich wollte den Blog erst nutzen, um auf neue Produkte im Shop aufmerksam zu machen. Allerdings fand ich dann viel Freude daran über jegliche Dinge zu bloggen und habe für mich die Möglichkeit entdeckt, dass unsere Familie über den Blog auf dem neuesten Stand bleibt. Und nun macht es mir einfach Spaß Dinge zu teilen, zu informieren und mich auszutauschen.

Als Mutter von einer Tochter hast Du mit dem Thema Kindersicherheit viel zu tun. Wenn ihr im Auto unterwegs seid, wie sicherst Du Dein Kind?

Wenn wir Auto fahren sitzt unsere Tochter in einem für sie passenden Kindersitz. 

 

Manche Eltern beschweren sich, dass ihre Kinder nicht gern in einem Kindersitz sitzen würden. Habt ihr dieses Problem auch und wenn ja, wie löst ihr es? 

Damit hatten wir zum Glück nie wirklich Probleme. Unsere Tochter fährt sehr gerne Auto. Allerdings fand sie es kurzzeitig nach unserem Urlaub (wir sind mit dem Auto nach Südfrankreich hin- und zurückgefahren) nicht sehr toll und weinte viel. Da konnten wir sie aber gut ablenken, indem wir mit ihr gesungen haben bzw. hat sie Spielzeug/Bücher im Auto in Griffweite, um sich zu beschäftigen.

Stefan, Essential Unfairness

Stefan, Essential Unfairness

Stefan, Autor des Blogs Essential Unfairness

 

Der Alltag einer sechsköpfigen Familie – Papa, Mama, drei Töchter und ein Sohn – bietet ganz schön viel Stoff für einen Blog. Darf man als Mutter (oder Vater) eine WhatsApp-Gruppe für einen Kindergeburtstag verlassen oder ist das unhöflich? Wie begeistert man sein Kind für Brokkoli? Sollen Kinder im Haushalt helfen? Stefans Themen reichen vom Alltag mit Kindern bis zu Vereinbarung von Familie und Karriere sowie das Verreisen mit Kindern. 

 

Warum unterstützt Du die Initiative „Kleine Helden leben sicher“?

 

Meine Frau Saskia ist an einem Unfallhäufungspunkt groß geworden. Als ich jünger war, habe ich mir nie so recht Gedanken darüber gemacht, wie gefährlich Autos eigentlich sein können (für andere Verkehrsteilnehmer, aber auch für die Insassen). Wenn man ein paar Unfälle beobachtet hat, ändert sich diese Sichtweise. Wir sind bestimmt keine Familie, in der alle nur in Watte gepackt werden. Aber die Kräfte, die bei einem Autounfall freiwerden können sind so enorm, dass man sich über den Schutz immer ein paar Gedanken machen sollte.

 

Seit wann bloggst Du?

 

Ich habe im Sommer 2013 damit angefangen. Bis dahin habe ich Saskia immer in den Ohren gelegen, dass sich die lustigen Anekdoten unserer Kinder doch 1a für einen Mamablog eignen würden. Aber sie wollte nicht, da habe ich das selbst in die Hand genommen. Mittlerweile ist sie Co-Autorin bei Essential Unfairness.

 

Wie bist Du auf die Idee für Deinen Blog gekommen?

 

Kinder klagen ja sehr gerne darüber, dass irgendwelche Dinge „ungerecht“ sind. Bei uns war das häufig der Fall, wenn irgendwelche Freundinnen besondere Privilegien genossen oder schön jeden Nachmittag von Taxi Mama durch die Gegend kutschiert wurden. „Das geht bei uns nicht, soll Eure Mutter sich vierteilen?“ Ich bin ja sowieso nur selten da. Da dachte ich mir: Das Leben kann ganz schön ungerecht sein. 

 

Als Vater von vier Kindern hast Du mit dem Thema Kindersicherheit viel zu tun. Wenn Ihr im Auto unterwegs seid, wie sicherst Du Deine Kinder?

 

Wir haben altersgerechte Kindersitze bzw. Sitzerhöhungen und für Nummer 4 natürlich eine Babyschale. Anschnallen ist Pflicht, auch für Kurzstrecken. 

 

Manche Eltern beschweren sich, dass ihre Kinder nicht gern in einem Kindersitz sitzen würden. Habt ihr dieses Problem auch, und wenn ja, wie löst ihr es? 

 

Wir lösen das per „Order de Mufti“. Über manche Dinge sollte man einfach nicht diskutieren. Ich sage dann: „Na und? Ich möchte auch nicht, dass meine Kinder sich über ihren Kindersitz beschweren, und sie tun es trotzdem. So ist das Leben: Hart, aber dafür ungerecht. Wir hatten früher ja nicht mal Sitzpolster in den Autos. Wir hatten ja nicht mal Autos. Eure Omma ist früher im Bollerwagen....“ Und so weiter. Davon sind sie so genervt, dass ihnen der Autositz als kleineres Übel erscheint.

Inga, maternita

Inga, maternita

Inga, Autorin des Blogs maternita

 

Inga ist Mutter von Zwillingen und Expertin für alle Themen rund um Schwangerschaft, Geburt und die Zeit mit dem Baby. Als unabhängige Beraterin und Vermittlerin unterstützt sie werdende Eltern und steht ihnen auch nach der Geburt zur Seite. Gerade frisch gebackene Mütter und Väter müssen sich mit vielen Dingen beschäftigen, die ihnen neu sind. Kindersicherheit ist eines der Anliegen, bei denen die meisten Eltern schnell verunsichert sind. Auf ihrem Blog und auf verschiedenen Veranstaltungen berät Inga zu diesem und anderen Themen.

 

Warum unterstützt Du die Initiative „Kleine Helden leben sicher“?

 

Seit meine Kinder auf der Welt sind, merke ich, wie viele Situationen entstehen, die man sich vorher nicht im Entferntesten vorstellen kann. Kinder sind sehr kreativ, und meist ist nicht die Steckdose das Problem, sondern Pflanzen, die gegessen werden, Knöpfe, die verschluckt werden oder Finger, die in Türen, Schubladen, etc. eingeklemmt werden. Zudem besuchen wir viele Familien zu Hause und erleben täglich, wie viel Unwissenheit es im Bereich Kindersicherheit unterwegs und zu Hause gibt. Der Kauf eines Kindersitzes ist vor der Geburt immer ein Thema.Viele Eltern sind verunsichert, auf was sie dabei achten sollen und welcher Sitz sowohl praktikabel als auch sicher ist. Daher ist es mir eine Herzensangelegenheit, zur Aufklärung beizutragen und somit Unfällen vorzubeugen.

 

Seit wann bloggst Du?

 

Meine Kollegin Ulrike und ich bloggen seit ca. 1 1/2 Jahren ca. 1x wöchentlich.

 

Wie bist Du auf die Idee für Deinen Blog gekommen?

 

Sobald sich Nachwuchs ankündigt, eröffnet sich eine komplett neue Themenwelt. Viele Dinge kennt man nicht, hatte bis dato keinen Kontakt dazu, viele Meinungen von der Außenwelt prasseln auf die werdenden Familien ein, und die Medien sind überfüllt mit guten und schlechten Informationen. Dies verunsichert viele werdende Eltern. Daher versuchen wir, diese Themengebiete inhaltlich darzustellen und Möglichkeiten, Rechte, usw. vorzustellen. Von Geburtsoptionen, Erstausstattung, finanzielle Hilfen, Elternzeit und Geld über ein schadstoffarmes zu Hause bis Kindersicherheit zu Hause und unterwegs, ist alles dabei. Dies soll den werdenden Familien helfen,  sich optimal zu informieren und ihren eigenen, für sie richtigen Weg zu finden.

 

Als Mutter von Zwillingen hast Du mit dem Thema Kindersicherheit viel zu tun. Wenn Ihr im Auto unterwegs seid, wie sicherst Du Deine Kinder?

 

Die Beiden sitzen immer im Kindersitz mit 5-Punkt-Gurt. Wir achten darauf, beim Wechsel zu der nächsten Sitzgröße die Sitze neu zu kaufen. So gehen wir sicher, dass sie aktuellen Regelungen und Normen entsprechen. 

 

Manche Eltern beschweren sich, dass ihre Kinder nicht gern in einem Kindersitz sitzen würden. Habt ihr dieses Problem auch, und wenn ja, wie löst ihr es? 

 

Zum Glück haben wir da wenige Probleme. Das Lieblingskuscheltier und ein Kuschelkissen sind immer dabei, und meist schlafen die Kinder sobald wir losfahren ein. Ich sitze auf der Rückbank zwischen den Kindern, und wir schauen uns zusammen Bücher an oder singen etwas. So haben wir bisher jede Fahrt gut überstanden.

Christoph, Vadder’s Blog

Christoph, Vadder’s Blog

Christoph, Autor des Blogs Vadder’s Blog

Christoph ist Vater von zwei Söhnen: Der erste Sohn geht bereits in den Kindergarten, und der zweite ist erst im August 2014 auf die Welt gekommen. Auf seinem – noch jungen – Blog berichtet Christoph über alle möglichen Themen rund um das Vatersein. Dabei reichen die Themen von Vereinbarkeit von Familie und Beruf bis zu Ernährung für Kinder. Übrigens: Christoph kocht sehr gerne und bewahrt auch in stressigen Situationen Ruhe. 

Warum unterstützt Du die Initiative „Kleine Helden leben sicher“?

In erster Linie denke ich, dass die Sicherheit unserer Kinder absolute Priorität haben muss. Jede Initiative, die daran arbeitet, die Sicherheit der Kinder zu verbessern, halte ich für unterstützungswert. Denn auch wenn es ein Thema ist über das wir nicht gerne nachdenken: Im Falle eines Unfalls können die richtigen Maßnahmen das Leben unserer Kinder retten. Und das Leben der Kinder ist das Wertvollste was wir und auch unsere Kinder haben.

Seit wann bloggst Du?

Ich habe erst im Mai diesen Jahres meinen Blog gestartet.

 

Wie bist Du auf die Idee für Deinen Blog gekommen?

Ich hatte schon seit längerem darüber nachgedacht, mich an einen Blog zu wagen, war mir aber noch nicht ganz über das Thema im Klaren. Anstoß zu meinem Vater-Blog hat dann ein Vortrag von Susanne Mierau auf der re:publica gegeben, in dem sie über die Bedeutung des Online-Eltern-Clans, den die Eltern-Blogs bilden, gesprochen hat. Die Vorteile, die der Austausch mit anderen Eltern und die Vernetzung bringen, haben sich für mich absolut bestätigt.

Als Vater von zwei Kindern hast Du mit dem Thema Kindersicherheit viel zu tun. Wenn Ihr im Auto unterwegs seid, wie sicherst Du Deine Kinder?

Beide Kinder haben Sicherheitssysteme mit ISOFIX. Der Kleinere ist in einer Babyschale entgegen der Fahrtrichtung unterwegs, der Große im Kindersitz in Fahrtrichtung. 

Manche Eltern beschweren sich, dass ihre Kinder nicht gern in einem Kindersitz sitzen würden. Habt ihr dieses Problem auch, und wenn ja, wie löst ihr es? 

Das Problem tritt bei uns nur sehr selten und relativ harmlos auf. Der Kleine liebt das Autofahren und schläft nirgendwo besser als in seiner Babyschale. Bei dem Großen hilft Ablenkung mit Spielzeug und Musik. 

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